Tatsächlich zeigen zahlreiche Studien, dass sich das Kaufverhalten zwischen den Geschlechtern deutlich unterscheidet. Während viele Männer gezielt nach einem bestimmten Produkt suchen und eine schnelle Entscheidung treffen, nehmen sich Frauen tendenziell mehr Zeit, vergleichen Alternativen und lassen sich stärker von Inspiration und Community-Feedback leiten.
Wie unterschiedliche Kaufverhalten Ihre Strategie beeinflussen sollten
„Frauen shoppen, Männer kaufen.“ Diese Aussage der Marketing-Expertin Marti Barletta klingt provokant – doch wie viel Wahrheit steckt dahinter?
Doch was bedeutet das für Unternehmen im digitalen Raum? Viele Marken scheitern daran, ihre Zielgruppen richtig anzusprechen – entweder, weil sie zu sehr in Klischees denken oder weil sie die Unterschiede ignorieren. Erfolgreiches Marketing setzt jedoch auf eine Strategie, die echte Bedürfnisse erkennt und gezielt darauf eingeht – von der Gestaltung der Website über Social-Media-Strategien bis hin zu Werbeanzeigen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie geschlechtsspezifisches Kaufverhalten funktioniert, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten und welche Online-Strategien Ihnen helfen, Ihre Conversion Rate nachhaltig zu steigern.
Die größten Unterschiede zwischen Käuferinnen und Käufern
Eine Erhebung der Universität Linz zeigt: Während Männer häufig mit einer klaren Kaufabsicht ein Geschäft oder einen Online-Shop betreten, betrachten Frauen den Einkauf als eine Erkundungsreise. Dabei vergleichen sie, sammeln Inspiration, holen Meinungen ein und prüfen mehrere Optionen, bevor sie sich entscheiden. Oft durchlaufen sie bestimmte Phasen mehrfach, weswegen ihr Kaufprozess auch als spiralförmig beschrieben wird. Die meisten Männer hingegen kaufen linear: Sie identifizieren ein Bedürfnis, recherchieren gezielt nach einer passenden Lösung und treffen eine schnelle Entscheidung – vorausgesetzt, das Produkt erfüllt alle gewünschten Kriterien.*
