Grounding Page: Strategische Option oder unverzichtbar in KI-Zeiten?

Auffällige Call-to-Actions, dynamische Datenvisualisierungen, werbliche Slogans und emotionales Storytelling: All das sind wir gewohnt – und all das braucht eine Grounding Page nicht. Dafür aber strukturierte Informationen mit Daten, von denen uns im Kern nur die Hälfte interessiert. Kein Wunder: Denn diese Informationen sind nicht primär für Nutzer gedacht.

Wer heute eine Website erstellt oder pflegt, optimiert nicht mehr nur für Suchmaschinen und Nutzer. Auch KI-Suchsysteme gesellen sich heute zu diesem Duo hinzu. Wer bei Google eine Suche startet, erhält nicht nur blaue Links, sondern häufig auch eine zusammenfassende KI-Übersicht.

Doch nicht immer benutzen wir für unsere Suche Google. Auch bei KI-Modellen wie ChatGPT und Google Gemini fragen wir Wissen ab, ob zu den nächsten Veranstaltungen, den neuesten Trends oder einem bestimmten Unternehmen wie Ihrem. Da das Internet reich an Informationen ist, wird Ihr Unternehmen in diesen Ergebnissen bestimmt immer korrekt dargestellt, oder?

Vielleicht. Nicht immer stimmen alle Informationen. Veraltete, unstimmige oder erfundene Behauptungen schaffen es in KI-generierte Ergebnisse. Warum Grounding Pages an dieser Stelle eine entscheidende Rolle spielen können und wann ihr Einsatz sinnvoll ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Definition: Was ist eine Grounding Page?

Eine Grounding Page kann man sich wie einen strukturierten Wikipedia-Artikel für KI-Systeme vorstellen. Die speziell erstellte Referenzseite liefert wichtige Fakten über eine Entität. Suchmaschinen und KI-Systeme greifen auf diese Website für die semantische Einordnung als faktensichere Quelle zurück.

Während bei typischen Marketing- oder Leistungsseiten eine werbliche Absicht besteht, sind Grounding Pages rein informativ.

Was ist eine Entität?

Eine Entität ist eine eindeutig identifizierbare Einheit. Das kann ein Unternehmen, eine Marke, eine Person, ein Produkt, ein Standort, ein Event oder ein Konzept sein.

Das Problem: KI-Systeme brauchen klare Fakten, bekommen sie aber oft nicht

In der Theorie finden Suchmaschinen und KI-Systeme alle Informationen, die sie brauchen, auf der Website eines Unternehmens. In der Praxis herrscht allerdings oft keine klare Übersicht.

Ein Unternehmen beschreibt sich auf seiner Website meist so, wie es von potenziellen Kunden wahrgenommen werden möchte. Die Über-uns-Seite erzählt die Geschichte der Marke, Leistungsseiten erklären Vorteile, Landingpages führen gezielt zur Kontaktaufnahme. Das ist für Menschen zwar sinnvoll, für KI-Systeme entsteht daraus aber nicht automatisch ein klares Bild.

Moderne Such- und Antwortsysteme arbeiten nicht nur mit einzelnen Keywords

KI-Systeme versuchen, Entitäten zu erkennen und zueinander in Beziehung zu setzen: Wer ist das Unternehmen und in welchem Markt ist es aktiv? Welche Produkte gehören dazu? Welche Personen sind relevant? Gibt es ähnliche Namen, frühere Bezeichnungen oder Wettbewerber, mit denen Verwechslungen möglich sind?

Wenn diese Informationen nicht eindeutig, stabil und überprüfbar vorliegen, sucht sich das System andere Anhaltspunkte. Das können alte Presseberichte sein, Branchenverzeichnisse, Social-Media-Profile, Drittseiten, Bewertungsplattformen oder zufällig gut auffindbare Inhalte. Auf dieser Grundlage berechnet das Modell, welche Antwort im jeweiligen Kontext am wahrscheinlichsten ist.

Suche & KI

Genau hier können sogenannte Halluzinationen entstehen. Das KI-System ergänzt fehlende oder uneindeutige Informationen so, dass die Antwort plausibel klingt, fachlich aber nicht unbedingt korrekt ist. Dadurch können zum Beispiel alte Mitarbeiterzahlen, falsche Produktinformationen oder unpräzise Bezeichnungen in Antworten erscheinen, als stünden sie auf Ihrer Website, obwohl sie längst nicht mehr aktuell oder gar nicht zutreffend sind.

Eine KI-Antwort ist für Nutzer oft bereits das Ergebnis der Suche

Nutzer verlassen sich auf die Zusammenfassung, klicken nicht zwingend weiter, prüfen nicht jede Quelle und vergleichen nicht mehrere Darstellungen. Wenn Ihr Unternehmen dort falsch beschrieben, mit einer anderen Marke vermischt oder gar nicht genannt wird, entsteht Sichtbarkeitsverlust, noch bevor jemand Ihre Website besucht hat. Falsche Beschreibungen können darüber hinaus im schlimmsten Fall auch der Reputation schaden.

Hier kommen Grounding Pages ins Spiel. Sie schaffen eine zentrale, sachliche und dauerhaft verfügbare Faktenbasis, auf die Suchmaschinen und KI-Systeme zurückgreifen können. Statt verstreute Informationen interpretieren zu müssen, erhalten sie eine klare Referenz: Das ist die Entität. Das sind die relevanten Fakten. Das sind die Beziehungen zu Produkten, Leistungen oder Standorten und mehr. Und das sind die Quellen, die diese Informationen stützen.

Das Ziel von Grounding Pages

Eine Grounding Page ist bewusst neutral und faktenbasiert formuliert. Sie verzichtet auf werbliche Sprache, emotionale Storys oder dynamische Visualisierungen. Die Inhalte sollen für Menschen zwar verständlich bleiben, stehen aber primär KI-Systemen als stabile Faktenbasis zur Verfügung.

Auf diese Weise können Sie:

  • Verwechslungen mit Ihrem Unternehmen ausschließen,
  • die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Ihre Marke korrekt in KI-Antworten auftaucht,
  • die Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen wie der generativen Suche optimieren
  • und Halluzinationen reduzieren.
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Ob Unternehmen aus dem E-Commerce, dem Finanzsektor oder dem Gesundheitswesen: Zahlreiche Marken aus unterschiedlichen Branchen vertrauen auf unsere Expertise und erzielen fruchtbare Ergebnisse, die sich sehen lassen können.

Grounding Page, Über-uns-Seite und Landingpage: Wo liegt der Unterschied?

Viele Unternehmen denken zunächst: „Haben wir das nicht schon alles auf unserer Über-uns-Seite oder Landingpage?“ Die Antwort: Ja und Nein. Jede Seite verfolgt ein eigenes Ziel, und Grounding Pages erfüllen eine komplett andere Funktion.

Seitentyp Hauptziel Sprache Fokus
Über-uns-Seite Vertrauen aufbauen Erzählerisch, emotional Marke, Werte, Story
Landingpage Conversion, Leads Überzeugend, aktivierend Produkte, Angebote, Call-to-Action
Grounding Page Referenzfähigkeit für KI Sachlich, faktenbasiert Entität, Fakten, Beziehungen, Quellenangaben

Die drei Seitentypen ergänzen sich: Während Über-uns-Seiten und Landingpages die menschliche Wahrnehmung bedienen, sorgt die Grounding Page dafür, dass KI-Systeme Ihre Entitäten korrekt erkennen und in Antworten nutzen können. Sie ersetzt keine anderen Seiten, sondern stabilisiert die Faktenebene, die für AI Visibility und generative Suche entscheidend ist.

Der Inhalt einer guten Grounding Page

Eine Grounding Page behandelt genau eine Entität. Bei einem Unternehmen würde sie zum Beispiel Folgendes enthalten:

  • offizieller Name
  • Rechtsform
  • Gründungsjahr
  • Sitz und Standorte
  • Geschäftsführung oder verantwortliche Person
  • Branche
  • Tätigkeitsbereiche oder Leistungen
  • Produkte, Services oder Methoden
  • Beziehungen zu anderen Entitäten
  • Abgrenzung zu ähnlichen Namen, Marken oder Konzepten
  • überprüfbare Quellen und Referenzen

In diesem Kontext ist eine sachliche Sprache besonders wichtig. Verzichten Sie auf Superlative, Claims und werbende Formulierungen. Alles, was dort steht, sollte auf diese Weise auch in einem neutralen Nachschlagewerk stehen können.

Die technische Umsetzung einer Grounding Page

Die Grounding Page sollte als eigenständige, indexierbare HTML-Seite auf der eigenen Domain bestehen. Dabei ist eine stabile URL-Struktur wichtig.

Hier ein paar Beispiele:

  • /facts/
  • /fakten/
  • /grounding/
  • /entity/unternehmen-name/

Der sichtbare Inhalt ist die wichtigste Informationsquelle. Daher sollte der Text möglichst klar und sachlich formuliert sein. Zusätzlich kann Schema.org mittels JSON-LD eingesetzt werden. Sie ermöglichen es, Fakten auf der Seite maschinenlesbar zu strukturieren. Suchmaschinen und KI-Systeme können so die Informationen korrekt interpretieren und zitieren.

Außerdem empfehlenswert ist eine dauerhafte interne Verlinkung. Gute Beispiele sind der Footer, die Sitemap oder das Impressum. Die Logik dahinter: Wenn ein Impressum die rechtliche Identität dokumentiert, dokumentiert die Grounding Page die semantische Identität.

Für wen eine Grounding Page besonders sinnvoll ist

Nicht jedes Unternehmen benötigt sofort eine eigene Grounding Page. Besonders geeignet sind Grounding Pages für:

  • Neue Marken oder Start-ups, die nur wenige externe Quellen im Netz haben und deren Entität bisher kaum referenziert wird.
  • Unternehmen mit generischen oder leicht verwechselbaren Namen, bei denen Informationen verschiedener Marken leicht vermischt werden können.
  • B2B-Unternehmen mit komplexen Leistungen, mehreren Geschäftsbereichen, Produktlinien oder Tochtergesellschaften, die klar strukturiert werden müssen.
  • E-Commerce-Unternehmen, deren Produkte oder Services klar definiert und korrekt dargestellt werden sollen, um Verwechslungen zu vermeiden und die Sichtbarkeit in generativen KI-Antworten zu erhöhen.
  • Organisationen, die Rebranding, Fusionen oder neue Produktnamen durchlaufen und deren Identität neu erklärt werden muss.
  • Personenmarken, Geschäftsführer, Experten oder Autoren, deren Rolle, Verantwortlichkeiten und Leistungen eindeutig dargestellt werden sollen.
  • Agenturen, Beratungen oder Dienstleister, deren Positionierung erklärungsbedürftig ist und die in generativen Antworten korrekt erscheinen wollen.
  • Unternehmen, die GEO und AI Visibility strategisch nutzen, also gezielt Einfluss darauf nehmen möchten, wie sie in KI-Antworten erscheinen.
Eine Grounding Page ist kein Allheilmittel.

Sie ersetzt weder die Reputation noch externe Erwähnungen, eine solide SEO-Basis oder konsistente Markenkommunikation. Sie ist ein zusätzlicher strukturierter Baustein innerhalb einer umfassenden Strategie, der dafür sorgt, dass Ihre Entitäten von KI-Systemen korrekt erkannt, eindeutig zugeordnet und zuverlässig zitiert werden.

5 typische Fehler bei der Erstellung von Grounding Pages

Wer eine Grounding Page erstellen möchte, muss einiges beachten. Bei der Umsetzung entstehen nicht selten Fehler, die die Wirksamkeit erheblich mindern können, selbst wenn die Seite gut strukturiert ist. Das sind die wichtigsten Stolperfallen:

1. Zu werblich statt neutral

Grounding Pages dienen als eindeutige verlässliche Faktenquelle und sollten ohne werbliche Absicht formuliert sein. Wenn Sie davon schreiben, die führende Agentur für maximale Sichtbarkeit zu sein, müssen Sie dies auch belegen. Ansonsten greifen Sie auf eine sachlichere Formulierung zurück.

2. Mehrere Entitäten auf einer Seite vermischt

Eine Grounding Page sollte immer nur eine Entität klar definieren: ein Unternehmen, ein Produkt, eine Person oder ein Projekt. Werden mehrere Entitäten kombiniert, entstehen Interpretationsspielräume. Die Konsequenz: Zusammenhänge werden eventuell falsch dargestellt.

3. Fokus auf strukturierte Daten anstelle des sichtbaren Textes

Strukturierte Daten unterstützen die maschinelle Lesbarkeit, können aber nicht die textliche Darstellung und die Kontextinformationen ersetzen. Eine Seite, die nur strukturierte Daten enthält, liefert keine vollständige Referenz für KI-Systeme.

4. Fehlende überprüfbare Quellen

Eine Grounding Page funktioniert nur, wenn die Fakten nachweisbar sind. Links zu Handelsregistereinträgen, Presseartikeln, Fachpublikationen oder Branchenverzeichnissen erhöhen die Glaubwürdigkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass KI-Systeme die Informationen korrekt verwenden.

5. Schlechte Auffindbarkeit der Seite

Selbst die beste Grounding Page hilft nichts, wenn sie nicht intern verlinkt ist oder die URL-Struktur instabil ist. Idealerweise sollte die Seite im Footer, in der Sitemap und aus relevanten Kontextseiten erreichbar sein, damit Suchmaschinen und KI-Systeme sie zuverlässig finden können.

Praxis-Tipp

Bevor Sie eine Grounding Page live schalten, prüfen Sie kritisch: Würde eine KI oder ein LLM die Seite als verlässliche Faktenquelle erkennen? Wenn nicht, lohnt sich eine Überarbeitung. Ziel ist nicht, die Seite für Menschen spannend zu machen, sondern für KI-Systeme klar und überprüfbar.

Grounding Pages als Baustein moderner SEO- und GEO-Strategien

Grounding Pages sind kein Ersatz für klassisches SEO (Search Engine Optimization), sondern ein strategisches Ergänzungsinstrument, das die Sichtbarkeit in KI-gestützten Suchsystemen verbessert. Sie können dazu beitragen, Unternehmen, Produkte oder Personen klar, überprüfbar und maschinenlesbar darzustellen. Damit stärken sie die Grundlage für AI Visibility in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen wie ChatGPT, Google Gemini, Perplexity AI oder Googles AI Overviews.

KI-Suche

Dabei spielt die Grounding Page auf mehreren Ebenen mit klassischen SEO-Maßnahmen zusammen:

  1. Eigene Website: Die Grounding Page liefert eine strukturierte Referenz für jede Entität. Stabile URLs, klare H-Strukturen, sachlicher Text und überprüfbare Quellen helfen Suchmaschinen und KI-Systemen dabei, Informationen besser einzuordnen. Gleichzeitig sollte die Seite in die Sitemap und interne Verlinkung eingebunden werden, damit sie zuverlässig auffindbar ist.
  2. Externe Signale: Auch außerhalb der eigenen Website bleibt Reputation entscheidend. Konsistente Einträge in Branchenverzeichnissen, Social-Media-Profilen oder Fachpublikationen können die Glaubwürdigkeit der Grounding Page stärken und die korrekte Zuordnung durch KI-Systeme unterstützen.
  3. Monitoring und KPIs: Im Rahmen von Generative Engine Optimization (GEO) können Kennzahlen betrachtet werden, die über klassisches SEO hinausgehen. Dazu zählt etwa, wie oft die Entität in generativen Antworten erscheint und wie häufig ihre Inhalte (z. B. von der eigenen Website) als Quelle herangezogen werden. Tools wie Rankscale.ai und Ansehn.com können dabei helfen, solche Entwicklungen zu analysieren und mit Wettbewerbern zu vergleichen.
  4. Integration in Content-Strategie: Grounding Pages ergänzen die bestehenden Inhalte: Über-uns-Seiten und Landingpages dienen weiterhin menschlicher Orientierung und Conversion. Die Grounding Page stabilisiert dagegen die Faktenebene, damit Suchmaschinen und KI-Systeme Informationen möglichst eindeutig interpretieren können. Klassisches SEO bleibt dabei wichtig, um Auffindbarkeit, Crawling, Indexierung und auch Rankings zu sichern.
SEO vs. GEO: Eine Suchlandschaft voller Veränderungen.

In der heutigen KI-Ära sind korrekte Einordnungen aktueller Entwicklungen Gold wert. In unserem Blogartikel erfahren Sie, wie KI-Suchen Informationen verarbeiten, warum GEO auf SEO aufbaut und worauf Unternehmen jetzt achten sollten.

So unterstützen wir Sie beim Aufbau von Grounding Pages

Grounding Pages sind ein strategisches Asset für Unternehmen, die ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen, bei Google und in generativen Antworten wie Perplexity AI oder ChatGPT erhöhen wollen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um klare, überprüfbare Inhalte, die von KI-Systemen korrekt interpretiert werden können.

Als Agentur begleiten wir Sie Schritt für Schritt:

  • Definition und Struktur: Wir beschreiben klar Ihre Marke, Produkte oder Leistungen und strukturieren sauber die relevanten Entitäten.
  • Inhaltliche Umsetzung: Wir greifen auf eine neutrale, faktenbasierte und nachvollziehbare Formulierung zurück. KI-Systeme und Suchmaschinen wie Google können die Informationen direkt nutzen.
  • Technische Umsetzung: Wir etablieren eine stabile URL-Struktur, setzen die interne Verlinkung, richten optional Schema.org mittels JSON-LD ein und integrieren die Grounding Page in Ihre bestehende Website, sodass die Seite sowohl für Nutzer als auch für KI-Systeme auffindbar bleibt.
  • Monitoring und Optimierung: Mithilfe von Tools analysieren wir, wie oft Ihr Unternehmen in generativen Antworten auftaucht, wie häufig Quellen zitiert werden und welche Inhalte besonders relevant für Ihre Sichtbarkeit sind. Auf diese Weise bleibt Ihre Seite stets optimiert.

Somit erstellen wir eine Grounding Page, die nicht nur für KI, sondern auch für Ihre klassische SEO-Strategie und Marketing-Maßnahmen wertvoll ist. Sie dient als stabile Referenz, reduziert die Gefahr von falschen Informationen oder Halluzinationen und unterstützt die konsistente Darstellung Ihres Unternehmens.

Unsere Agentur verbindet technische Expertise mit strategischem SEO-Wissen und entwickelt eine Grounding Page, die Ihre Marke klar positioniert, langfristig auffindbar macht und für die generative Suchlandschaft stärkt.

FAQ: Wichtige Fragen zu Grounding Pages

Nein, sie werden nicht automatisch für jedes Unternehmen zum neuen Standard. Je wichtiger die korrekte Darstellung einer Entität in KI-Suchen wird, desto eher entwickeln sie sich aber zu einem strategischen Baustein moderner SEO- und GEO-Maßnahmen. Besonders bei erklärungsbedürftigen, neuen oder leicht verwechselbaren Entitäten kann eine Grounding Page künftig unverzichtbar werden.

Ja, gerade für junge oder weniger bekannte Marken kann eine Grounding Page einen strategischen Vorteil bieten. Sie fungiert als verlässliche Faktenquelle, die KI-Systeme nutzen, um Unternehmen korrekt zu erkennen und zu zitieren. Auch bevor Nutzer Ihre Website direkt besuchen, entsteht so Sichtbarkeit. Die Grounding Page allein ersetzt kein klassisches Marketing, aber sie schafft eine stabile Basis, auf der Ihr Unternehmen korrekt, nachvollziehbar und konsistent dargestellt wird. Kombiniert mit klassischen Marketing- und SEO-Maßnahmen kann sie helfen, Vertrauen aufzubauen, Reichweite zu erhöhen und langfristig bekannter zu werden.

Grounding Pages können Führungskräfte, Experten oder Autoren korrekt und überprüfbar darstellen. Dazu gehören Rolle, Verantwortlichkeiten, Veröffentlichungen und berufliche Stationen. Dies unterstützt die Sichtbarkeit in generativen Antworten und verhindert Verwechslungen mit ähnlichen Namen.

GEO steht für Generative Engine Optimization und beschreibt, wie Unternehmen ihren Inhalt so aufbereiten, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity die Informationen interpretieren und in Antworten referenzieren. SEO hingegen legt den Fokus auf Suchmaschinen wie Google, damit Inhalte gefunden werden. Eine Grounding Page liefert die strukturierte, überprüfbare Faktenbasis, die beide Ansätze verbindet: Sie unterstützt SEO auf der Website und ermöglicht KI-Systemen, die Entität korrekt zu erkennen.

Nein. llms.txt ist ein technischer Orientierungshinweis für KI-Systeme und kann theoretisch auf besonders relevante Referenzseiten verweisen, etwa auf eine Grounding Page. Sie ersetzt aber keine eigenständige, klar auffindbare und indexierbare Seite, auf der eine Entität sachlich, nachvollziehbar und überprüfbar beschrieben wird. Aktuell ist llms.txt aber noch kein etablierter Standard und wird von großen Anbietern bislang nicht verlässlich genutzt. Sinnvoll kann llms.txt daher vor allem als Ergänzung zur klassischen XML- oder HTML-Sitemap, für umfangreiche redaktionelle Angebote oder Websites mit erkennbarem KI-Crawling sein.

Regelmäßige Updates der Basisdaten, technischen Umsetzung, Quellenangaben und Verlinkungen sind entscheidend. Auch neue Social-Media-Profile, vor allem auf LinkedIn, oder Publikationen sollten einbezogen werden. Ein kontinuierliches Monitoring sichert, dass KI-Systeme die Entität korrekt interpretieren, und unterstützt langfristig die Sichtbarkeit in generativen Suchumgebungen.

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Michael Buschmann
Geschäftsführer


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