Was ist Retargeting?

Retargeting, oder auch Remarketing, ist eine Art des Online-Targetings bei der der Besucher einer Website markiert und anschließend auf anderen Websites mit gezielten Werbeanzeigen angesprochen wird. Ziel des Retargetings ist es, den Kunden zurück auf die eigene Website (üblicherweise den eigenen Webshop) zu lotsen und eine Conversion zu generieren.

 

Wie funktioniert Retargeting?

Die Technik des Retargetings basiert gewöhnlich auf Cookies. Auf dem Rechner des Besuchers wird anhand eines im Quellcode der Website eingebauten „Pixel“ (kleine Codezeile) ein Cookie gesetzt. Die durch das Cookie erhaltenen Informationen, wie z. B. Klicks und Eingaben, werden an einen Adserver überliefert. Ist der Besucher im Anschluss auf anderen Websites unterwegs, auf denen Werbung vom gleichen Adserver geschaltet wird, kann ihm eine Anzeige des Webshops ausgespielt werden.

 

Vorteile und Nachteile von Retargeting

Schaltet ein Unternehmen Retargeting-Ads, können vor allem der Wiedererkennungswert und die Bekanntheit der Marke gesteigert werden. Der wiederkehrende Kontakt des Users mit der Marke kann also zu einem besseren Brand-Building führen. Zudem erhöht Retargeting den Traffic der Website und nicht zuletzt die Conversion Rate. Da nur ein geringer Anteil der User einen Kauf beim ersten Besuch einer Website abschließt, ist Retargeting ein sinnvoller und kostengünstiger Weg, Besucher erneut anzusprechen und von einem Kauf zu überzeugen.
Auf der anderen Seite können Retargeting-Ads vom User als aggressiv und als Eingriff in die Privatsphäre wahrgenommen werden und somit zu einer negativen Wahrnehmung der Marke führen. Innerhalb der EU gibt es zum Schutz der User außerdem strikte Datenschutzbestimmungen (DSGVO), die unbedingt beachtet werden müssen.

 

Was muss beim Retargeting beachtet werden?

Um Retargeting effizient zu nutzen sollte zunächst das Verhalten der User genauer analysiert werden. Werden die Intentionen der User richtig gedeutet und verstanden, können negative Effekte der Retargeting-Ads vermieden, bzw. minimiert werden.
Ein Teil der Analyse sollte sein, herauszufinden in welcher Phase der Customer Journey sich der User befindet. User, die ein generelles Interesse an Produkten des Unternehmens gezeigt haben, sollten z. B. anders angesprochen werden, als User, die bereits Produkte im Warenkorb abgelegt haben und somit eine konkrete Kaufintention gezeigt haben.

 


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