Eigene Daten für besseres Marketing datenschutzkonform nutzen
Was interessiert Kunden wirklich? Welche Inhalte unterstützen eine Entscheidung? Und welche Kampagnen bringen nicht nur Klicks, sondern relevante Kontakte? First-Party-Daten können Antworten liefern. Manche Unternehmen erfassen solche Informationen längst über ihre Website, das CRM oder laufende Kampagnen, andere müssen eine verlässliche Datengrundlage erst aufbauen. Welchen Wert First-Party-Daten für Ihr Marketing haben, wo sie entstehen und wie Sie herausfinden, welche Daten Ihr Unternehmen sinnvoll einsetzen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Was sind First-Party-Daten?
First-Party-Daten (auch: First Party Data) sind Daten, die ein Unternehmen über eigene Kontaktpunkte erhält oder selbst erfasst. Sie entstehen im direkten Kontakt mit Interessenten, Nutzern und Kunden – beispielsweise über eine Website, eine App, einen Online-Shop, einen Newsletter oder im Zuge einer Kundenbeziehung.
Dazu gehören nicht nur persönliche Angaben wie Name oder E-Mail-Adresse. Auch Seitenaufrufe, Klicks, Käufe, Formularinteraktionen oder wiederkehrende Anliegen im Kundenservice können Teil der eigenen Datengrundlage sein.
Je nach Geschäftsmodell kommen dabei unterschiedliche Datenquellen zusammen:
| Datenquelle | Beispiele für Informationen |
|---|---|
| Website | Seitenaufrufe, Einstiegsseiten, Klicks, Nutzungspfade |
| Formulare und CRM | Anliegen, Herkunft der Anfrage, Kundenstatus |
| Kampagnen | Marketingkanal, Conversion-Daten, Lead-Qualität |
| Online-Shop | Käufe, Warenkörbe, Produktinteressen |
| Newsletter und App | Klicks, Themeninteressen, genutzte Funktionen |
| Kundenservice und Feedback | Fragen, Bewertungen, Beschwerden |