Was ist Cloaking?

 

Beim Cloaking wird dem Suchmaschinen-Crawler beim Aufruf einer Website ein anderer Seiteninhalt als einem normalen „menschlichen“ Nutzer angezeigt.

Wird eine Website aufgerufen, werden Informationen durch den User Agent übermittelt (z.B. Browser, Browser-Version, Betriebssystem, etc.). Die im User Agent überlieferten Informationen sollen dabei helfen, bestimmte Elemente nur dann auszuliefern, wenn der Browser damit umgehen kann.

Ein Suchmaschinen-Crawler kann anhand des User Agents immer eindeutig identifiziert werden. Dadurch kann eine alternative Version der Website an den User-Agent der Suchmaschine übermittelt werden.

 

Für welche Zwecke wird Cloaking eingesetzt?

Die Erwartungshaltung von Nutzern an Webseiten nimmt immer mehr zu. Um dem Nutzer Inhalte in einer ansprechenden Form bereitzustellen, werden oftmals Videos, Grafiken und Flash-Inhalte bereitgestellt. Durch diese Medien sollen Inhalte für den Nutzer leichter konsumierbar gestaltet werden. Suchmaschinen können diese Inhalte aber nur sehr schlecht erfassen. Deshalb wird einer Suchmaschine eine andere Version bereitgestellt, welche die Inhalte in textbasierter Form enthält.

Früher wurde Cloaking oft dazu genutzt, um der Suchmaschine zusätzliche Inhalte mitzuteilen, um ein besseres Ranking zu erzeugen und die Suchergebnisse somit zu manipulieren.

 

Ist Cloaking legal?

Cloaking wird als eine Black-Hat SEO Maßnahme eingestuft und widerspricht eindeutig den Google Richtlinien. Google bestraft Seitenbetreiber, die aktives Cloaking betrieben, durch De-Indexierung der betroffenen Seite oder gar der ganzen Domain (in schwerwiegenden Fällen).

 

Warum wird Cloaking bestraft?

Google verdient einen Großteil es Geldes durch das Schalten von Werbeanzeigen in der Google Suche. Das Unternehmen ist somit bemüht, den Nutzern das beste Ergebnis zu einer Suchanfrage zu liefern. Dadurch soll eine Nutzerzufriedenheit gewährleistet und der Nutzer an die Suchmaschine gebunden werden.

Wenn dem Nutzer nun eine andere und oftmals schlechtere Version der Inhalte einer Website ausgeliefert werden als der Suchmaschine, leidet die Nutzerzufriedenheit und der Nutzer könnte seine nächste Suche bei einem Konkurrenten beginnen.

Um dieser Problematik vorzubeugen, wird aktives Cloaking sehr streng durch Google sanktioniert.